Katze sucht Paten

Diese Katzen haben ein Handicap oder leben frei als Streuner. Als Pate kannst du helfen, ihre Versorgung in einer Pflege- oder Futterstelle zu finanzieren, damit sie dennoch ein zufriedenes Katzenleben haben.

Wie immer im Tierschutz gibt es auch bei uns Katzen, die nicht vermittelt werden können, weil sie sehr alt, chronisch krank, behindert oder durch ihr Leben als Streuner sehr scheu sind. Für diese Tiere suchen wir Paten, die bereit sind, uns durch einen regelmäßigen finanziellen Beitrag zu unterstützen.

Auch unsere Streuner an den Futterstellen suchen tierliebe Paten, denn sie werden nicht nur gefüttert, sondern insbesondere auch kastriert, um eine weitere Vermehrung zu verhindern. Außerdem werden diese Tiere, um die sich sonst niemand kümmert, bei Bedarf (z.B. Krankheit, Verletzungen etc.) auch tierärztlich betreut. Weitere Einzelheiten zur Patenschaft und das Antragsformular findest du hier…

Derzeit 17 Katzen vorhanden.

Davy kam als Kitte zu uns mit einer angeborenen Mißbildung im Genitalbereich !

Stella, aus 2021, ebenfalls aus der 4er Geschwistergruppe, ist die Kleinste der 4 Katzen, sehr stressanfällig und unsicher. Sie verträgt vor allem nicht jedes Futter und hat immer wieder Phasen, in denen sie massiv erbricht. Da sie sehr zierlich und leichtgewichtig ist, muss man bei ihr sehr darauf achten, dass sie nicht zu viel abbaut bzw. abnimmt, das geht bei ihr leider ganz schnell. Sie ist sehr zappelig, bleibt auf dem Arm keine Sekunde still sitzen, eher wie ein kleines Äffchen. Andererseits kuschelt sie dann aber wieder auf dem Schoß und stupst und fordert auf zu streicheln, ein bisschen wie Ying und Yang . Medikamente ihn sie hinein zu bekommen ist eine Katastrophe, eigentlich ist sie eher ruhig und liegt auch viel, aber nicht mal ein Auge sauber machen dürfte man, dabei dreht sie komplett auf bzw. ab. Obwohl Stella noch recht jung ist, hat sie lieber ihre Ruhe und ist von anderen Katzen schnell gestresst. Zur Zeit hat sie wieder Probleme und erbricht häufig, zusätzlich hat sie nach einer notwendigen Zahnsanierung etwas abgebaut. In der PS versucht man ihr die nötige Ruhe zu geben, indem man ihr ungestörte Plätze an bietet. Spezielles Diätfutter nimmt sie zum Glück an.

Holly, in 2021 geboren, kommt aus einer 4er Geschwistergruppe, leider war die Mama sehr scheu und hat ihre Babies nicht mehr versorgt . Holly hatte von Beginn an Probleme mit den Augen, vor allem das linke Auge schien immer gerötet, verschiedene Behandlungsversuche brachten aber keinerlei Erfolg. Durch ihr weißes Fell im Gesicht fallen die Rötungen natürlich mehr auf und das hat bisher leider auch Interessenten immer abgeschreckt. Seit längerer Zeit fällt auf, dass sie sich in Stresssituationen auch das Fell wegleckt oder sich durch Bisse selbst verletzt. Die Stellen sind meist auf dem Rücken und an den Hinterbeinen, wo sie selbst gut dran kommt. Es heilt zwar immer ab, ist aber erst einmal blutig und verkrustet. Zunächst lag der Verdacht auf eine Futtermittelallergie, aber dann wäre der ganze Körper betroffen. In der Pflegestelle hat man das Problem ganz gut im Griff, zusätzlichen Stress durch eine Vermittlung kann man Holly nicht mehr zumuten.

Amal , geboren 2021, ist ebenfalls aus der 4er Gruppe vom Hof, leider sehr unsauber und von daher nicht vermittelbar. Amal hatte genau wie Adini anfangs große Probleme mit der Atmung . Immer wenn sie in Stresssituationen kam wie z.B. Tierarztbesuche, kippte ihr Zustand ganz schnell und es stand tatsächlich absolut kritisch um sie. Die ersten Wochen und Monate war nicht klar, ob sie überhaupt durch kommt. Mittlerweile hat sich das zum Glück stabilisiert, in der Gruppe fühlt sie sich sehr wohl und zu Hause. Wenn man sie jetzt sieht würde man nicht glauben wie labil sie war, aus der kleinen Kitte ist eine selbstbewusste Dame geworden, die es manchmal faustdick hinter den Ohren hat. Aber Abends wird auf dem Sofa gechillt mit Bruder Strolch und Schwester Adini, da sind alle einig.

Felix, circa 2013 geboren, kam im Sommer 2015 zu uns als Fundkater mit Verdacht auf einen Unfall, da er nicht mehr frei laufen konnte. Er stützte sich an den Wânden ab, knickte immer wieder ein. Felix wurde direkt in einer Pflegestelle unter gebracht, dort begann er unter Gabe von Cortison erste Fortschritte zu machen. Er war nicht gut hándelbar, kam mit der Situation überhaupt nicht gut zurecht. Mit den anderen Katzen aus der Gruppe dagegen klappte es sofort. Er scheint nicht sozialisiert und weiß teils heute noch nicht wie er sich mitteilen soll. Auch beim Streicheln knurrt er oft, obwohl er es genießt.  Ihn zu „lesen“ ist nicht ganz einfach. Es hat lange gedauert bis er wieder laufen konnte, mittlerweile kann man ihn nicht mehr aus seiner gewohnten Umgebung nehmen. Er sucht stets engen Kontakt zu seiner Bezugsperson. In der Pflegestelle weiß man ihn zu nehmen und er hat dort seinen gesicherten Freigang.

 

Isa ist 2022 geboren und wurde mit ca. 1 Jahr zusammen mit ihrer Schwester Issy vermittelt . Bis dahin unauffällig wurde sie aber beide sehr krank. Die Diagnose war leider Leukose, auch als Katzen Leukämie bekannt. Sie litten beide unter Rachenentzündungen. Die ursprüngliche Pflegestelle nahm dann beide Katzen wieder auf, da die neuen Besitzer mit der Situation überfordert waren. Schwaster Issy ist leider bereits an ihrer Erkrankung gestorben. Isa bekommt in der Pflegestelle die notwendige medizinische Versorgung. Zur Zeit sind dies etwa alle 6 Wochen Cortisonspritzen, die den Entzündungen entgegen wirken sollen.

 

Frieda ist schätzungsweise 2010 geboren, kam als Fundkatze samt Kitten in die Pflegestelle. Weil Frieda sehr schüchtern war und auch keine Anfragen hatte, blieb sie, nachdem alle Kitten ausgezogen waren, in ihrem gewohnten Umfeld. Die alte Dame hat ein Herzleiden und benötigt dauerhaft Herzmedikamente und Entwässerungstabletten. Mittlerweile stolze 14 Jahre alt, würden wir sie natürlich nicht mehr „verpflanzen“ wollen und wünschen ihr noch schöne Jahre.

 

Lukas ist in 2023 geboren, also noch jung. Er kam als Fundtier zu uns. Leider fing er dann an, zu kränkeln und die Blutuntersuchungen ergaben eine Virus Erkrankung, eine Infektion mit dem Feline Immunschwäche Virus, FIV positiv. Lukas kommt in der Pflegestelle gut zurecht. Es gibt immer wieder Phasen, in denen er geschwächt scheint – durch den Virus ist sein Immunsystem angegriffen. Eine Zahnsanierung wurde bei ihm auch bereits durchgeführt.

 

Snow ist in 2021 geboren und aus einer 4er Geschwister Gruppe. Alle 4 wurden mit etwa 2 1/2 Wochen gemeldet. Auch hier konnte die Mutterkatze gesichert und kastriert zurück gesetzt werden. Sie war leider extrem scheu. Snow ist sehr groß für einen Kater, aber auch schreckhaft und immer noch teils ängstlich. Obwohl er eigentlich nur die Pflegestelle kennt, ergreift er vor Allem Neuen oder Unbekannten sofort die Flucht. Er hatte nur Anfragen mit Freigang, das sehen wir für ihn nicht, da er so schnell panisch reagiert. Mittlerweile ist er so lange in der Pflegestelle, dass wir ihn nicht mehr aus dem gewohnten Umfeld nehmen möchten. Er fühlt sich dort sehr wohl und kann vor allem einen gesicherten Freigang genießen, in dem er nicht gefährdet ist. Snow hängt sehr an seiner Bezugsperson in der Pflegestelle und rückversichert sich immer durch lautes Anmaunzen, ob auch noch alles in Ordnung ist. Er ist ein großes Bärchen, das gar nicht weiß wieviel Power in ihm steckt. Es gibt grade in der Gruppe hin und wieder Rangeleien, der „kleine“ Snow versucht seinen Platz zu finden und geht in der Situation auch keinen Meter zurück. Das gehört aber nun mal alles dazu.

Miro ist aus 2017 und sehr dominant. Er wurde als Kitten gefunden, ist aber sehr unsozial, obwohl er mit Gleichaltrigen aufgewachsen ist. Miro ist zutraulich, aber launisch und zwickt auch schon mal und das nicht immer nur leicht. Er ist unberechenbar, wenn ihm etwas nicht passt verteilt er direkt Hiebe an jede Katze, die ihm grade im Weg steht. Ein richtiger Dickkopf, der unbedingt seine Grenzen aufgezeigt bekommen muss. Auch in der PS ist er schon mal in deftige Streitigkeiten verwickelt, egal was es grade zu klären gibt, auf eins ist Verlass, Dickschädel Miro ist defintiv mit von der Partie. Mittlerweile werden auch andere Pflegekater erwachsen und stellen seine Position in Frage, das ist auch für ihn nicht immer einfach. Miro ist kein kleiner Kater und schon imposant, aber seiner Bezugsperson gegenüber wohl wissend wann „Schluss mit Lustig“ ist. Und genau dieses Ausprobieren macht ihn wieder so liebenswert. Dieser Blick, der sagt „Ja schimpf nicht, ich will auch nur kuscheln“. Derzeit ist er in Behandlung, weil an seinem rechten Auge degenerative Veränderungen festgestellt wurden, er bekommt mehrfach am Tag Augentropfen, meckert zwar, lässt es sich aber gefallen. Wir hoffen sehr, dass wir das in den griff bekommen. Miro ist aufgrund seines etwas schwierigen Charakters nicht vermittelbar.

Nerino (vorne) etwa 4 Jahre alt, in 2021 geboren, wurde sterbend in der Tierarztpraxis abgegeben und hat sich wider alle Erwartungen ins Leben zurück gekämpft. Nach einigen Nachforschungen konnten wir heraus finden, dass er damals als „schwarzer Peter“ durchaus ein zu Hause hatte, aber sich dort nie wohl gefühlt hat und letztlich auch nicht mehr gewollt war. Nerino war lange Zeit sehr verstört, ist aber sehr sozial mit anderen Katzen und hat sich sofort mit Mikesch zusammen getan. Die 2 sind unzertrennlich ( auf dem Foto gut zu sehen: Nerino vorne, Mikesch dahinter) und tun einander gut. Deshalb möchten wir die Beiden nicht mehr trennen und sie in der Pflegestelle endlich zur Ruhe kommen lassen. Nerino ist immer noch schreckhaft und unsicher, er braucht unbedingt einen sicheren „Rahmen“ und Menschen, denen er vertraut. Mittlerweile gibt Mikesch ihm die nötige Sicherheit und obwohl Nerino nicht so verwildert war, braucht er sehr viel länger für kleinere Fortschritte als Mikesch. Nerino ist eine ganz sanfte Seele, er ist immer vorsichtig , devot, er schaut immer ob auch alles noch ok ist und zieht sich lieber zurück, als auszuprobieren. Am wohlsten fühlt er sich mit Mikesch, er fordert aber auch andere Katzen auf zum Spielen und hat zum Glück keine Probleme in der großen Gruppe oder wird gemobbt.

Mogli ist etwa aus 2014, wurde uns damals als Unfallkater gemeldet. Er brauchte damals eine OP des Hinterbeines, eine Hüftkopfresektion. Er brauchte eine Weile etwas Ruhe, hat sich von den Strapazen aber gut erholt. Aufgrund der Infos vermuten wir ganz stark, dass der sehr liebe , devote Mogli unkastriert ursprünglich auf einem Bauernhof lebte, da er aber so nett war, durfte er bleiben. Mogli ist ein gemütliches , großes Bärchen, das sich mit allen anderen Katzen versteht und Ärger lieber aus dem Weg geht. Wir hätten gerne ein zu Hause für ihn gefunden , wie oft war er in der näheren Auswahl bei diversen Interessenten, konnte aber nie überzeugen. Das hat er nicht verdient , so eine liebe Seele von Kater und weil er so einfach und unkompliziert in der Gruppe mit läuft , haben wir entschieden, dass er in der PS bleben soll, in der er seine Bezugsperson gefunden hat. Der sanfte und sehr devote Mogli darf nun seinen Lebensabend in seinem gewohnten Umfeld verbringen.

Adini ist etwa 4 Jahre alt, circa 2021 geboren, aus der 4er Gruppe, die am Rande eines Hofes mit etwa 3 Wochen gefunden wurde und die Schwester von Strolch, leider auch unsauber. Sie ist etwas schüchterner, kommt in der Gruppe aber gut klar. Ihr Zustand ist bereits mehrfach kritisch gewesen, was sich dann vor allem in Atemnot äussert, bisher hat sie sich von diesen „Attacken“ immer wieder erholt. Sie ist die Kleinste von allen Geschwistern, ist auch durchaus zutraulich, mag aber nicht unbedingt angefasst werden. Abends liegt die kleine Hummel immer mit ihren Geschwistern auf dem Sofa und genießt die Ruhe. Durch ihr Handicap ist sie leider nicht vermittelbar.

Mikesch (alias Smartie) ist etwa 2 Jahre , in 2023 geboren. Er wurde im absoluten Notfall mit einem Beinabriss gesichert und war damals komplett scheu. Nach der Amputation hat er sich in der Pflegestelle gut eingelebt und genießt mit Kumpel Nerino den gesicherten Freigang. Mikesch ist mittlerweile angekommen, fühlt sich in der Pflegestelle richtig zu Hause und genießt seinen gesicherten Freigang. Trotz des Handicaps nutzt er Kratzbäume, Liegemulden und erkundet alles neugierig und dabei sehr vorsichtig. Auch er braucht zwischendurch die Bestätigumg, dass alles gut ist, er maunzt dann immer als wolle er fragen „Ich darf doch hier bleiben ?“ und ist glücklich Abends auf dem Sofa in seiner Kuschelmuschel. Wir möchten, dass er sein Leben weiterhin zusammen mit Best Buddy Nerino in der ihm vertrauten Umgebung verbringen darf. Nachdem was er draußen durchmachen musste, soll er sich genau wie Nerino hoffentlich noch viele Jahre sicher fühlen dürfen.

Strolch ist circa 2021 geboren und aus einer 4er Geschwister Gruppe, die am Rande eines Hofes mit etwa 3 Wochen gefunden wurde. Die Mutter konnte auch gesichert werden. Leider war sie sehr verwildert, deshalb haben wir sie kastriert und gekennzeichnet wieder zurück gesetzt. Eine Schwester ist mit nur wenigen Monaten verstorben. Strolch war der Einzige in der Truppe, der nie auffällig oder kränklich war und bei ihm ist der Name tatsächlich Programm, er hat oft nur Quatsch im Kopf und hat dann seine 5 Minuten und muss sich austoben. Zum Glück kann er auch in den gesicherten Freigang. Er ist sehr verschmust und lieb, lässt sich aber auch die sogenannte „Butter nicht vom Brot nehmen“. Er kommt mit allen Katzen der Gruppe gut klar, aber Abends liegt er grundsätzlich mit seinen Schwestern auf dem kuscheligen Sofa. Er ist eigentlich ein Traumkater und wirklich einfach, aber leider ist auch Strolch sehr unsauber und daher nicht vermittelbar.

Emily, in 2019 geboren, eine norwegische Waldkatze, ist vermutlich aus einer Zucht und leidet stark unter ihrer extremen „Plattnase“. Ihre Nasenhöhlen sind sehr verengt, so dass sie darüber schlecht Luft bekommt. Wenn sie schläft schnarcht sie immer, man hört auch tagsüber meistens ein Geräusch. Anfänglich haben wir viele Untersuchungen durch geführt, weil wir gehofft hatten ihr helfen zu können. An der Anatomie können wir aber leider nichts ändern. Sie hat bereits mehrere Zahnsanierungen hinter sich, bis auf 2 Eckzähne wurden alle anderen Zähne bereits entfernt, die chronische Gingivitis sorgte für ständige Entzündungen. Emily kann aber jetzt gut damit leben, sie bekommt zwischenzeitlich schleimlösende Medikamente. Sie ist in der Gruppe integriert und fühlt sich soweit wir das beurteilen können wohl. Vom Charakter her ist Emily ein Energiebündel mit reichlich Flausen im Kopf, sie ist anstrengend und eine kleine Diva, käme ohne einen Freigang( in der PS gesichert) mit Sicherheit überhaupt nicht zurecht. Aus diesen Gründen und weil die anfallenden Kosten nicht unerheblich sind fiel die Entscheidung Emily dauerhaft in ihrer Pflegestelle zu belassen. Sie sucht noch Paten, die sie unterstützen möchten

 

Wir betreuen im Raum Arnsberg viele Futterstellen. Dort versorgen wir die Katzen, die nicht integrierbar sind oder lieber ein Leben draußen führen möchten. Aber auch das kostet viel Geld und muss finanziert werden, dafür suchen wir auch immer wieder Paten, die uns dabei unterstützen möchten.